Advertisement

Der Versuchsaufbau PDF Drucken E-Mail

TLM 103 vs. TLM 103 D

Die Beispiele für den online Blindtest, wurden in Zusammenarbeit mit der Folkwang Hochschule in deren Studio Räumlichkeiten am 21.05.2008 aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns bei den Aufnahmen auf vier verschiedene „Instrumente“ beschränkt: Steinway-Flügel, Akustik Gitarre, Cello und Gesang. Bei allen Solisten handelte es sich um Studenten der Folkwang Hochschule (Vielen Dank an Ganna Berezhna, Piano; Jan Schulz, Gitarre; Cordelia Buch, Cello; Amanda Kapsch, Gesang. Vielen Dank für die Unterstützung auch an die Folkwang Hochschule, Arthur Jogerst, Studioleiter; Prof. Dirk Reith, Dekan und Leiter des ICEM)

Um beste Voraussetzungen für optimale Aufnahmen zu schaffen wurde nur hochwertiges Equipment verwendet.

In der akustisch gut vom Aufnahmeraum getrennten Regie haben wir unser Equipment aufgestellt, um vom Test-Equipment ausgehende Störgeräusche zu eliminieren.

Das Digitale TLM 103 D wurde über die DMC-2 an eine Apogee Rosetta 800 angeschlossen ( an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Mega Audio für die Leihgabe). Um eine genaue Taktung hin zu bekommen, wurde mittels BNC das Word Clock Signal der Rosetta 800 an die DMC-2 übertragen. Die digitale Steuerung des Mikrofons, übernahm die auf dem Host Computer installierte RCS-Software (Remote Control System) von Neumann. Alle digitalen Klangbearbeitungen der RCS waren ausgestellt.

Das analoge Pendant wurde über ein hochqualitatives VOVOX -Kabel mit der Breakout Box im Aufnahmeraum verbunden, um dann über einen Focusrite ISA-115, mit ausgeschaltetem EQ, möglichst verlustfrei am A/D Wandler der Rosetta 800 an zu gelangen.

Beide Mikrofone wurden gleich laut eingepegelt um Vorteile durch Lautstärkenunterschiede zu vermeiden. Es wurde bewusst kein Pop-Schutz und kein Trittschallfilter eingesetzt, um die Aufnahmen nicht zu beeinflussen. Aufgenommen wurde in Samplitude mit 96 kHz und 24 Bit.

Alle Instrumente bzw. der Gesang wurden sehr nah am Instrument abgenommen. Beide Mikrofone wurden für die Aufnahme mit den Kapseln direkt nebeneinander aufgebaut (siehe Bilder). Um sicher zu gehen, dass keine unterschiedlichen Klangfärbungen aufgrund der jeweiligen Position auftreten, wurden die Positionen der beiden Mikros zur Überprüfung getauscht. Auf den mitgebrachten Referenzkopfhörern und der großen Abhöre im Studio (die beide über die Dangerous Music D-Box in unserem kleinen Rack angeschlossen waren), konnten dabei keine hörbaren Unterscheide festgestellt werden.

In der Regel würde man den Flügel mit mehr als einem Mikrofon aufnehmen, um das gesamte Spektrum darzustellen. Da wir bei unserem Test mit nur einer Mikro-Position (mittig) gearbeitet haben, wurde die Pianistin gebeten, möglichst in der Mittellage zu spielen.